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Listenhunde verstehen & begleiten

Lernen kennt keine Rasseliste.

Butzel, American-Bulldog-American-Staffordshire-Terrier-Mischling

American Staffordshire Terrier, Pitbull und andere sogenannte Listenhunde wie American Bulldog oder Dogo Argentino haben eines gemeinsam: Sie sind vor allem Hunde. Und als solche ziemlich unterschiedlich.

Wobei ich Euch unterstützen kann

Hundebegegnungen

Dein Hund fixiert andere Hunde, bellt, springt in die Leine oder braucht viel Abstand? Wir trainieren Orientierung, Leinenführigkeit und konkrete Fähigkeiten, die Euch in Begegnungssituationen helfen können. In kleinen, nachvollziehbaren Schritten und mit Rücksicht auf das, was Dein Hund bereits leisten kann.

Gemeinsam durch den Alltag

Rückruf, Leinenführigkeit, Ruhe, Kooperation oder der Umgang mit ungewohnten Situationen: Wir trainieren das, was für Euer Zusammenleben wichtig ist. Nicht für die perfekte Vorführung auf dem Hundeplatz, sondern für Euren Alltag.

Maulkorbtraining

Für viele sogenannte Listenhunde gehört ein Maulkorb aufgrund gesetzlicher Vorgaben zum Alltag. Ein gut passender Maulkorb, den ein Hund entspannt tragen gelernt hat, macht dabei einen erheblichen Unterschied. Wir bauen das Tragen kleinschrittig auf, damit es möglichst selbstverständlich wird.

Vorbereitung auf Wesenstest und Verhaltensprüfung

Du möchtest Deinen Hund auf eine behördliche Prüfung vorbereiten? Wir orientieren uns an den jeweils geltenden Anforderungen und trainieren dafür benötigte alltagstaugliche Fähigkeiten: zum Beispiel Orientierung am Menschen, Kooperation und Leinenführigkeit. Wie die Prüfung abläuft und was rechtlich gilt, hängt vom jeweiligen Bundesland und der zuständigen Behörde ab. Eine bestandene Prüfung kann niemand versprechen.

Ein Listenhund zieht ein

Du interessierst Dich für einen American Staffordshire Terrier, einen Pitbull oder einen anderen sogenannten Listenhund aus dem Tierschutz? Wir können die ersten Trainingsschritte, sinnvolle Alltagsroutinen und das gemeinsame Lernen vorbereiten. Die rechtlichen Voraussetzungen für die Übernahme und Haltung solltest Du frühzeitig mit der zuständigen Behörde klären.

So arbeiten wir zusammen

Erst verstehen, dann trainieren.

Bevor wir loslegen, möchte ich wissen, wer da eigentlich vor mir steht. Was kann Dein Hund schon? Was macht ihm Freude? Was möchtest Du erreichen? Und welche Erfahrungen habt Ihr bisher miteinander gemacht?

Daraus entwickeln wir konkrete Trainingsziele. Ich zeige Dir, wie Du die einzelnen Schritte aufbauen und anschließend selbstständig im Alltag weitertrainieren kannst. Wenn etwas nicht funktioniert, schauen wir genauer hin und passen den Plan an.

Dabei geht es nicht ausschließlich um den Hund. Auch Deine Körpersprache, Deine Erwartungen und Deine eigene Anspannung können eine Rolle spielen. Meine Ausbildung zur Atemtrainerin ergänzt diesen Blick: Die Selbstregulation des Menschen kann helfen, den Hund bei seiner Koregulation zu unterstützen.

Ruhe lässt sich nicht einfach verordnen. Weder dem Hund noch seinem Menschen.

Warum Listenhunde bei Pfotenrocker einen besonderen Platz haben

Evelyn Kilian mit einem Schild beim Soka-Run in Mainz, vermutlich 2012
Soka-Run in Mainz, vermutlich 2012. Mein erster war 2009 in Frankfurt.

Mit sogenannten Listenhunden beschäftige ich mich seit über 25 Jahren. Angefangen hat es Ende der 1990er-Jahre als ehrenamtliche Gassigängerin in einem Tierheim. Dort lernte ich viele dieser Hunde kennen und ziemlich schnell auch lieben.

Donnie zog 2001 aus dem Tierheim bei mir ein. Nach seinem Tod kam 2012 Butzel zu mir, ebenfalls aus einem Tierheim. Er begleitete mich bis 2024. Beide waren American-Bulldog-AmStaff-Mischlinge. Wer die beiden nur von weitem sah, hätte sie vermutlich in dieselbe Schublade gesteckt. Wer sie kannte, hätte diese Schublade ziemlich schnell wieder ausgeräumt.

Donnie mochte Menschen. Andere Hunde? Lange Zeit eher nicht. Butzel hingegen fand andere Hunde großartig. Dafür konnte ihn schon ein Stück raschelndes Papier ordentlich aus der Fassung bringen.

Zwei äußerlich ähnliche Hunde, zwei ziemlich unterschiedliche Persönlichkeiten. Und zwei eindrückliche Erfahrungen, warum ich so viel Wert darauf lege, den einzelnen Hund zu betrachten.

Ich kenne die besonderen Anforderungen an die Haltung sogenannter Listenhunde nicht nur aus Büchern. Ich habe mich über viele Jahre gegen pauschale Vorurteile engagiert und mit meinen Hunden selbst Wesenstests und Verhaltensprüfungen erlebt.

Erfahrung ist gut. Fachwissen gehört dazu.

Ich bin ausgebildete Hundetrainerin und Fachtrainerin für Aggressionsverhalten. Hinzu kommt meine abgeschlossene Weiterbildung in Traumakompetenz Hund sowie zahlreiche Fortbildungen zu Körpersprache, Kommunikation, Stress, Lerntheorie und Hundebegegnungen.

Aktuell vertiefe ich mein Wissen in der Ausbildung bei Verhaltenstherapie.Vet, die ich voraussichtlich 2027 abschließe.

Meine intensive Beschäftigung mit Hundeverhalten begann lange vor meiner formalen Hundetrainerausbildung. Und sie hört mit einem Zertifikat ganz sicher nicht auf. Denn was ich über einen Hund zu wissen glaube, ist nicht unbedingt dasselbe wie das, was er mir gerade zeigt.

Mehr über mich und meine Qualifikationen →

Genauer hingeschaut

Großer Hund. Kleine Signale.

Ein kräftiger Hund wirkt schnell beeindruckend. Manchmal sogar bedrohlich. Aber lässt sich aus seiner Erscheinung tatsächlich ablesen, wie er sich fühlt? Warum es sich lohnt, bei Körpersprache auch die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen, greife ich in meinem Wissensbereich auf.

Zu „Genauer hingeschaut“ →

Ihr habt ein Trainingsziel? Dann lass uns darüber sprechen.

Erzähl mir, was Ihr vorhabt und wobei Du Unterstützung suchst. Wir klären gemeinsam, ob und wie ich Euch im Rahmen meines individuellen Hundetrainings unterstützen kann.

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